Karate GurtKumite Karate KampfKata Formen KarateKihon Grundschule KarateKarate Training

Bis zu dreimal die Woche üben Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren mit einem leidenschaftlichen Team unter der Leitung von Sensei Roman. Unser Training bietet Anfängerinnen und Anfängern optimale Bedingungen und ein familiäres Ambiente.

Trainiert wird meist in der Gruppe, zwischendurch auch gezielt alleine. Unser Training hat eine klare Struktur, basiert auf der persönlichen Beziehung und fokussiert auf Selbstverteidigung und Breitensport.

 

Karatetrainer Roman

Sensei Roman - 2. Dan Goju Ryu Karate, Krav Maga Instruktor (KMS Krav Maga Self Protect)

Infiziert hat mich der Goju Ryu Virus 1995. Eigentlich wurde ich damals von einer Kollegin als Anhängsel zu einem Selbstverteidigungskurs mitgeschleppt. Daraus wurden dann mehr als 20 Jahre.

In der Zwischenzeit hatte ich ein paar Abstecher bei Kyokushinkai und Shotokan Dojo's. 2004 habe ich dann dank meinem Alt-Sensei Christian Fischer meinen Shodan erreicht. 2020 habe ich die Ausbildung zum Krav Maga Instruktor abgeschlossen.

 

Karatetrainerin Alin

Alin - 2. Dan Goju Ryu Karate, esa Leiterin Sporttraining

Mein Karate Do begann 1991 in einem Kinderzeltlager mit einem nicht ganz echten und auch nicht wirklich extra eingeflogenen japanischen Grossmeister.

Zuerst spielerisch, dann mit dem Wunsch nach Selbstverteidigungskompetenz und zwischenzeitlich als Wegschule begleitet mich Karate auch ausserhalb vom Dojo. "Respekt" ist ein wichtiger Budo Inhalt und wird auch in unserem Dojo gross geschrieben.

 

Karatetrainerin Evi

Evi - 1. Dan Goju Ryu Karate

Mein Karateweg begann Mitte der 90er im Shobukan Dojo. Mein Wahlspruch: «Wenn du nur einmal trainierst, dann kommst du nicht weiter. Wenn du zweimal trainierst, wirst du süchtig und trainierst dann bis zum Umfallen.»

Sanchin Kata ist wie das wahre Leben: verankere dich im Boden, beanspruche deinen Platz und respektiere dich und die anderen.

 

Karatetrainer Elio

Elio - 1. Dan Goju Ryu Karate

Karate ist eines meiner liebsten Hobbies. Schon als Kind war mir klar, dass ich einen Kampfsport ausüben will. Das erste Mal erfahren habe ich von Karate durch das Fernsehen. Mich hat fasziniert, wie die «Guten» durch das Einsetzten von Kopf und voller Kontrolle des Körpers die «Bösen» in die Schranken wiesen. Mitte zwanzig dachte ich, es wäre zu spät, um damit zu beginnen. Wie sich herausstellte, war das falsch. Heute weiss ich, es ist nie zu spät, um mit Karate zu beginnen. Ich selber habe das Training mit 41 Jahren aufgenommen.

 

Der modulare Trainingsaufbau des Karatetrainings

Die Struktur des Goju Ryu Karatetraining besteht aus einem modularen Aufbau. Die einzelnen Module decken den gesamten Bereich vom Erlernen der einzelnen Technik, bis zur Anwendung als Selbstverteidigung und Kampf ab.

In jedem Modul gibt es einfache Übungen, mit denen Anfänger die ersten Schritte machen können, bis hin zu anspruchsvollen Übungen, die auch einem gut trainierten Sportler das Letzte abverlangen können. Das Karate-Training orientiert sich immer an unserer wichtigsten Regel: Karate beginnt nie mit einem Angriff, dient also nur zur Selbstverteidigung.

二、空手に先手無し 

 

Trainingsmodul Kihon 基本 - die Grundschule

Der japanischen Begriff Kihon bezeichnet im Karatetraining die Grundschule der Techniken. Kihon ist nicht nur für Anfänger die wichtigste Trainingsform, da hier die Grundlagen für instinktive Reaktionen geübt werden. Wiederholung der Bewegung ist einer der Schlüssel, die zum Erfolg führen. Zum Kihon gehören Block- und Angriffstechniken und Bewegungsmuster, wie z.B. Angriffs- oder Ausweichmanöver.

 

Trainingsmodul Kata 形型 - die Selbstverteidigungs-Toolbox

Kata waren von Anfang an eines: ein Memory-Tool um Selbstverteidigungstechniken zu unterrichten. Eine Kata ist auf den ersten Blick ein Ablauf von Bewegungen mit Abwehr- und Angriffsmustern. Die Bewegungsrichtung ändern sich laufend.

Die spezifischen Muster und elementaren Taktiken des jeweiligen Karatestils entfalten ihr volles Potential erst in einer Kata. Diese Sets von Angriffs- und Abwehrtechniken simulieren Phasen und Rythmen eines Kampfes. Sie sind das Gedächtnis des Karate.

Die ursprüngliche Kraft des Goju Ryu mit dynamischen und natürlichen Bewegungen, folgt dem Pulsschlag des Kampfes. Sehr typisch sind die Wechsel zwischen stabilen und dynamischen Stellungen. Der Angriff folgt auf Verteidigung mit kurzen und fliessenden Nahkampftaktiken.

 

Trainingsmodul Bunkai 分解 - Selbstverteidigung wird real

Im Modul Bunkai geht es zur Sache. Du nutzt Techniken aus der Kata gegen echte Angriffe. Eine Kata ist eine Form, die sich nicht gross verändert und sich auch nicht deinen individuellen Möglichkeiten anpasst. Im Bunkai passiert genau das. Du machst die Bewegungen der Kata individuell. Du passt dich der Situation und dem Angriff an. Ein positiver Nebeneffekt: du lernst ein tieferes Verständnis für die Bewegungen in der Kata.

 

Trainingsmodul Kumite 組手 - der Zweikampf

Im Kumite wird der direkte Zweikampf  geübt. Besonders wichtig sind Flexibilität, Schnelligkeit und die Fähigkeit, auf unvorhergesehenes reagieren zu können. Neben den physischen Training, soll man sich dabei auf Schritt für Schritt an die mentale Auseinandersetzung gewöhnen, um einem Kampf instinktiv folgen zu können.

 

Gurtsystem und Prüfungen

Das Gurtsystem ist eine moderne Erfindung. Jede Gurtfarbe steht für eine Stufe, vom der ersten Stufe in reinem Weiss, bis zur höchsten Stufe in Schwarz. An der Stufe orientiert sich auch unser Trainingsprogramm. Jede Stufe hat ihre Zieltechniken, Kata, Bunkai und Kumiteübungen. Der Grad steigt natürlich mit der Stufe. Wenn du bereit bist für die nächste Stufe  geht es an die Prüfung. Prüfungen finden zweimal im Jahr statt. Der Prüfungserfolg wird im Karatepass eingetragen und ist auch international anerkannt (SKF Lizenz). 

 

Hast du einen smarten Trainingsplan?

Die meisten Menschen nicht.

In der Tat, meist hat man keine Ahnung über optimalen Trainingsumfang, Häufigkeit oder Intensität. Man geht einfach nach Gefühl. Wenn man aber eine ständige Verbesserung erreichen will, muss man eine solide, langfristige Strategie aufbauen, um genau zu wissen, wie viel, wie oft und wie stark man Karate trainieren soll.

Was passiert, wenn man trainiert? Dein Körper wird Stress ausgesetzt, du verbrennst Energie und dein Körper schüttet Moleküle aus. Du erreichst einen katabolen Zustand.

Jetzt beginnt die Erholungsphase. Der Körper heilt sich als Reaktion auf den Trainingsstress selber und stellt die Energie wieder her. Dies ist der anabole Zustand. Dein Körper stellt aber nicht den gleichen Zustand wie vor dem Training her, sondern etwas mehr, um dieser Belastung nun gewachsen zu sein. Du erreichst die Phase der Superkompensation.

Dein nächstes Training solltest du genau in dieser Phase durchziehen. Warum? Trainierst du zu früh, hatte dein Körper keine Zeit zur Erholung und Superkompensation, was am Ende in einen übertrainierten Zustand führt. Trainierst du zu spät, fällt dein Körper auf das alte Level zurück, du verbesserst dich nicht.

Geh so oft wie möglich ins Dojo, aber höre sofort auf, wenn du Symptome eines übertrainierten Zustandes bemerkst (Gelenkschmerzen, keine Konzentration, dauernder Muskelkater, Unwohlbefinden usw.). Generell solltest du dich nach JEDEM Training besser fühlen.